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Wärmepumpen-Förderung: KfW bewilligt 34.000 Anträge im Mai

Wärmepumpen-Förderung | KW Baustoffe GmbH

Die KfW hat im Mai 2026 rund 37.000 Förderanträge für neue Heizungen bewilligt. Etwa 34.000 davon entfielen auf Wärmepumpen – mehr als neun von zehn Anträgen der BEG-Heizungsförderung.

BEG-Heizungsförderung: Wärmepumpen dominieren die Antragszahlen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im Mai 2026 knapp 37.000 Förderanträge im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bewilligt. Rund 34.000 dieser Anträge betrafen den Einbau einer Wärmepumpe. Damit gingen mehr als neun von zehn bewilligten Heizungsförderungen an diese Technologie.

Die Zahlen stammen aus den BEG-Einzelmaßnahmen, über die Eigentümerinnen und Eigentümer Zuschüsse für den Austausch alter Heizsysteme erhalten. Ein Vergleich der vergangenen zwölf Monate zeigt laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein durchgehend hohes Antragsniveau seit Mai 2025. Einbrüche wie in den Jahren der politischen Debatte um das Gebäudeenergiegesetz sind demnach bislang nicht erkennbar. Der Antrag muss dabei stets vor Beauftragung eines Fachbetriebs gestellt werden, damit die Förderzusage rechtssicher greift.

Neben der Grundförderung sieht die BEG mehrere Boni vor. Dazu zählen ein Geschwindigkeitsbonus für den Austausch alter Öl- oder Gasheizungen sowie ein Einkommensbonus für Haushalte mit geringerem Einkommen. Beide Boni gelten ausschließlich für selbstgenutztes Wohneigentum und lassen sich miteinander kombinieren, was die Attraktivität für private Sanierer zusätzlich erhöht.

Warum die Wärmepumpe der Löwenanteil bleibt

Die BEG setzt bei der Förderhöhe klare Anreize für elektrische Wärmepumpen gegenüber fossilen Heizsystemen. Handwerksbetriebe berichten von voller Auftragslage, weil viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer Förderzusagen vor möglichen künftigen Kürzungen sichern wollen. Das treibt die Nachfrage zusätzlich zur ohnehin hohen Grundnachfrage nach klimafreundlichen Heizsystemen.

Für Installateure bedeutet das anhaltend hohe Antragsvolumen Planungssicherheit über den Sommer hinaus. Wer jetzt einen Fördersatz beantragt, hat in der Regel mehrere Monate Zeit für die Umsetzung – ein Polster, das angesichts der Materialverfügbarkeit vielerorts gebraucht wird. Fachbetriebe im Münsterland berichten bereits von Wartezeiten bei Wärmepumpen-Installationsterminen bis in den Herbst hinein.

JA Solar zeigt neue Topcon-Module und Speicher in München

Parallel zur Förderdebatte meldet sich auch die Modulindustrie zu Wort: JA Solar hat auf einer Fachmesse in München neue Solarmodule auf Basis der Topcon-Zelltechnologie sowie Batteriespeicher vorgestellt. Topcon-Zellen gelten als Weiterentwicklung der klassischen Silizium-Solarzelle mit tendenziell höherem Wirkungsgrad und werden inzwischen von zahlreichen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen angeboten.

Herstellerangaben zu Leistungsdaten oder Preisen der neuen Produkte liegen bislang nicht vor. Der chinesische Hersteller zählt neben Trina Solar, LONGi und Jinko Solar zu den größten Modulproduzenten weltweit und steht mit ihnen im direkten Wettbewerb um Marktanteile in Europa. Ob sich die neuen Module und Speicher am deutschen Markt gegenüber etablierten Anbietern durchsetzen, bleibt offen, denn unabhängige Ertragsdaten stehen noch aus.

Für Bauherren bleibt deshalb der Vergleich mehrerer Hersteller sinnvoll, bevor eine Photovoltaikanlage geplant wird. Gerade bei neuen Zelltechnologien lohnt sich ein Blick auf Langzeiterfahrungen etablierter Marken, bevor eine Kaufentscheidung fällt. Wer Fördermittel für eine Heizung beantragt, kombiniert Investitionen häufig ohnehin mit einer eigenen Stromerzeugung, um die Betriebskosten der neuen Anlage zu senken und den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Für Bauherren und Installateure im Münsterland verdeutlichen beide Meldungen: Die Nachfrage nach Wärmepumpen bleibt hoch, gleichzeitig wächst das Angebot an Solartechnik-Herstellern. KW Baustoffe GmbH beobachtet beide Entwicklungen für die Beratung von Kundinnen und Kunden in der Region Drensteinfurt.

Hausbesitzer und Installateure aus Drensteinfurt und NRW können sich bei der KW PV Solutions UG zur Wärmepumpen-Förderung beraten lassen.

Quellen: solarserver.de · photovoltaik.eu

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