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Enpal: Bosch-Thermostate steuern Wärmepumpe und PV smart

Bosch-Thermostate | KW Baustoffe GmbH

Enpal rüstet Wärmepumpen ab sofort mit intelligenten Thermostaten von Bosch aus. Die Geräte sollen Heizung, Solarstrom und Batteriespeicher enger verzahnen und so den Eigenverbrauch im Haushalt erhöhen.

Enpal bringt Bosch-Thermostate für die Heizungssteuerung

Der Berliner Solar- und Wärmepumpenanbieter Enpal erweitert sein Produktangebot um intelligente Thermostate des Herstellers Bosch. Kunden mit einer Wärmepumpe von Enpal können die Geräte künftig zusätzlich buchen.

Die Thermostate messen die Raumtemperatur einzeln und regeln die Wärmeabgabe pro Zimmer. Nach Angaben von Enpal sollen sie dabei berücksichtigen, wie viel Strom die hauseigene Photovoltaik-Anlage gerade liefert. Ziel ist, Heizphasen stärker in Zeiten mit hoher Solarstromproduktion zu legen.

Enpal positioniert sich damit als Systemanbieter, der Erzeugung, Speicherung und Verbrauch aus einer Hand steuert. Das Unternehmen vertreibt neben Solaranlagen auch Wärmepumpen und Speicher und verspricht sich von der engeren Vernetzung einen spürbaren Effekt auf die Stromrechnung seiner Kunden.

Vernetzte Haustechnik: PV, Speicher und Wärmepumpe im Zusammenspiel

Smarte Thermostate sind Teil eines größeren Trends: Immer mehr Anbieter verknüpfen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch softwareseitig, um den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen. Ohne Steuerung läuft eine Wärmepumpe oft unabhängig von der aktuellen PV-Leistung, was überschüssigen Strom ungenutzt ins Netz einspeist.

Ein Batteriespeicher puffert Solarstrom für den Abend, ersetzt eine intelligente Laststeuerung aber nicht vollständig. Wird die Wärmepumpe gezielt dann betrieben, wenn Sonne verfügbar ist, sinkt der Bedarf an gespeichertem oder zugekauftem Strom zusätzlich. Für Betreiber bedeutet das potenziell niedrigere Stromkosten, ohne dass zusätzliche Hardware auf dem Dach nötig wird.

Voraussetzung ist eine funktionierende Kommunikation zwischen den Komponenten verschiedener Hersteller. Genau hier setzen Anbieter wie Enpal an, die Wärmepumpe, Wechselrichter, Speicher und nun auch Thermostate aus einer Plattform heraus steuern wollen.

Trina Solar präsentiert Großspeicher Elementa 2 Pro und neues Honey-Modul

Parallel dazu erweitert der chinesische Hersteller Trina Solar sein Produktportfolio. Das Unternehmen zeigte kürzlich einen neuen Großspeicher unter dem Namen Elementa 2 Pro sowie eine neue Modulserie mit der Bezeichnung Honey.

Trina Solar ist bislang vor allem als Hersteller von Solarmodulen bekannt. Mit dem Elementa 2 Pro positioniert sich das Unternehmen zusätzlich im Segment der gewerblichen Großspeicher, das in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Technische Detailangaben zu Kapazität, Leistung oder Verfügbarkeit in Deutschland hat Trina Solar bei der Vorstellung nicht veröffentlicht.

Auch zur neuen Honey-Modulserie liegen bislang keine belastbaren technischen Kennzahlen vor. Für Kunden in Deutschland bleibt damit zunächst offen, wann und zu welchen Konditionen die Produkte hierzulande erhältlich sein werden.

Kritischer Blick: ein bereits dicht besetzter Speichermarkt

Der Einstieg von Modulherstellern in das Speichergeschäft ist kein neues Phänomen, der deutsche Markt für Großspeicher ist inzwischen aber dicht besetzt. Etablierte Anbieter wie Huawei, Sigenergy oder Kostal liefern sich seit Jahren einen Wettbewerb um Preis, Zertifizierung und Servicequalität.

Ob der Elementa 2 Pro die in Deutschland geltenden Netzanschlussregeln erfüllt und wann ein offizieller Marktstart hierzulande geplant ist, hat Trina Solar bislang nicht mitgeteilt. Vor einer Kaufentscheidung sollten Installateure und Betreiber daher auf verbindliche technische Datenblätter und eine CE-Zertifizierung für den deutschen Markt warten, statt sich allein auf Ankündigungen zu verlassen.

Was das für Hausbesitzer im Münsterland bedeutet

Für Eigenheimbesitzer im Münsterland zeigen beide Meldungen dieselbe Richtung: Die Rendite einer Solaranlage hängt zunehmend davon ab, wie gut Erzeugung, Speicher und Verbraucher zusammenspielen. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit einer Wärmepumpe und einer PV-Anlage um die 10 kWp lässt sich der Eigenverbrauchsanteil durch eine gezielte Steuerung der Heizzeiten spürbar steigern, ohne dass zusätzliche Module montiert werden müssen.

Wer eine bestehende Wärmepumpe nachrüsten oder eine neue Anlage inklusive Solarmodulen plant, sollte auf offene Schnittstellen zwischen den Komponenten achten. KW Baustoffe berät Kunden aus Drensteinfurt und dem Münsterland zu Systemen, die sich für die jeweilige Dachfläche und den individuellen Verbrauch eignen, und übernimmt auf Wunsch auch die Abstimmung zwischen den Gewerken vor Ort.

Hausbesitzer und Installateure aus Drensteinfurt und dem Münsterland können sich bei der KW PV Solutions UG zur smarten Heizungssteuerung und Photovoltaik-Planung beraten lassen.

Quellen: solarserver.de · photovoltaik.eu

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