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SMA Solar zählt zu stärksten deutschen Nebenwerten

Hexagon solar cells (Symbolbild: SMA Solar)

Die Aktie von SMA Solar gehört im aktuellen Nebenwerte-Ranking der Erste Group zu den stärksten deutschen Werten. Neben dem Anlagenbauer Aixtron führt der Wechselrichter-Hersteller aus Hessen die Liste der sogenannten Peer Group Watch Deutsche Nebenwerte an. Die Einstufung stammt aus einer laufenden Analyse-Reihe, mit der die Erste Group kleinere und mittlere deutsche Börsenwerte vergleicht.

Erste Group vergleicht deutsche Nebenwerte

Die Frankfurter Erste Group veröffentlicht regelmäßig ihre Reihe „Peer Group Watch Deutsche Nebenwerte“, in der sie börsennotierte Unternehmen abseits der großen Indizes gegenüberstellt. In der jüngsten Ausgabe zählen SMA Solar und Aixtron zu den Titeln mit der besten relativen Entwicklung innerhalb ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe. Das Analysehaus ordnet damit ein, wie sich einzelne Werte im Branchenvergleich schlagen, ohne eigene Kursziele oder Kaufempfehlungen auszusprechen.

Als Nebenwerte gelten Aktien von Unternehmen, die nicht in den großen Leitindizes wie DAX oder MDAX notiert sind, aber dennoch an der Börse gehandelt werden. Solche Analysen richten sich vor allem an Anleger, die abseits der bekannten Standardwerte nach Chancen suchen. Für Zulieferer der Baubranche wie SMA ist die Aufmerksamkeit zugleich ein Indikator für das Vertrauen des Kapitalmarkts.

Für SMA ist die Nennung ein kleines, aber sichtbares Lebenszeichen an der Börse. Der Hersteller von Wechselrichtern mit Sitz in Niestetal bei Kassel zählt zu den traditionsreichsten Unternehmen der deutschen Solarbranche. Das Unternehmen beliefert seit Jahrzehnten Installationsbetriebe in ganz Europa mit Technik zur Netzeinspeisung von Solarstrom.

Schwieriges Marktumfeld für Wechselrichter-Hersteller

Die Erwähnung fällt in eine Phase, in der SMA Solar zurückliegende, harte Jahre verarbeitet. Sinkende Nachfrage bei Heimspeichern und Preisdruck durch chinesische Anbieter hatten das Unternehmen 2024 zu Gewinnwarnungen und Stellenabbau gezwungen. Der Wettbewerb um Photovoltaik-Komponenten ist seither härter geworden, weil asiatische Hersteller mit niedrigeren Preisen in den europäischen Markt drängen.

Vor diesem Hintergrund lesen Marktbeobachter eine relative Outperformance gegenüber vergleichbaren Nebenwerten als Hinweis auf eine mögliche Stabilisierung. Belastbare Kennzahlen zur aktuellen Kursentwicklung liefert die Kurzmeldung selbst nicht. Sie beschränkt sich auf das Ranking innerhalb der Peer Group, nennt also keine konkreten Kurszielspannen.

Ob sich die Erholung fortsetzt, hängt maßgeblich von der Nachfrage nach Solaranlagen und Speichern in Deutschland und im übrigen Europa ab. Förderprogramme, Strompreise und die Zinsentwicklung beeinflussen dabei, wie schnell Hausbesitzer und Gewerbebetriebe wieder verstärkt investieren.

Aixtron als zweiter Gewinner der Analyse

Neben SMA Solar nennt die Erste Group auch den Anlagenbauer Aixtron als starken Wert. Aixtron stellt Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie her und gehört damit einer anderen Branche an als SMA Solar. Die gemeinsame Nennung zeigt, dass die Peer Group Watch branchenübergreifend deutsche Nebenwerte vergleicht, nicht nur Solarunternehmen.

Dass zwei so unterschiedliche Unternehmen in derselben Auswertung auftauchen, verdeutlicht die Reichweite des Formats. Es geht der Erste Group weniger um Branchentrends als um die relative Stärke einzelner Aktien innerhalb des deutschen Nebenwerte-Segments insgesamt.

Relevanz für Installateure und Hausbesitzer

Für Installationsbetriebe und private Bauherren ist die Börsenbewertung eines Herstellers kein direktes Kaufkriterium. Sie liefert aber einen Hinweis auf die wirtschaftliche Stabilität eines Zulieferers, dessen Wechselrichter in vielen bestehenden und neuen Solaranlagen verbaut sind. Ein finanziell stabiler Hersteller sichert tendenziell Garantie- und Ersatzteilversorgung über die gesamte Lebensdauer einer Anlage.

Auch für Betreiber von Energiespeichern ist die Entwicklung bei SMA Solar relevant, da das Unternehmen neben Wechselrichtern auch Speicherlösungen und Energiemanagement-Systeme anbietet. Wie nachhaltig die aktuelle Kursentwicklung ist, bleibt jedoch offen, denn die Peer Group Watch bewertet nur einen Ausschnitt und keinen langfristigen Trend.

Installateure, die auf SMA-Technik setzen, dürften die Nachricht dennoch als leicht positives Signal werten. Ein börsennotierter Zulieferer mit besserer Kursentwicklung hat in der Regel mehr Spielraum für Investitionen in Service, Ersatzteile und neue Produktgenerationen.

Bezug zu NRW

KW Baustoffe GmbH aus Drensteinfurt verfolgt die Entwicklung großer Wechselrichter-Hersteller wie SMA im Rahmen der eigenen Marktbeobachtung, da deren Produkte auch in nordrhein-westfälischen Solaranlagen verbaut werden. Eine stabile Zuliefererlandschaft kommt dabei letztlich auch regionalen Bauprojekten zugute.

Hausbesitzer und Installateure aus Drensteinfurt und NRW können sich bei der KW PV Solutions UG zur Wechselrichter-Wahl beraten lassen.

Quellen: Börse Social

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